Horace Silver: Song For My Father

YouTube entwickelt sich gerade zur gigantischen Musikbibliothek, seitdem einige Plattenfirmen dort ihr Material zunehmend legal und detailliert ausgeschildert bereit stellen. Darunter auch die Jazz-Label Blue Note Records, Verve Records etc. Ich werde hier immer mal wieder einige Playlists genialer Jazz-Alben posten – schon aus egoistischen Gründen, um die Links wiederzufinden.

Der Jazz-Pianist Horace Silver war einer der erfolgreichsten Musiker des Labels Blue Note Records. Er erfand das Genre des Hard Bop mit und spielte zusammen mit Art Blakey, Kenny Dorham, Hank Mobley und Doug Watkins in der Urformation der Jazz Messengers. Anfangs hieß die Formation sogar Horace Silver & the Jazz Messengers, bis Silver ausstieg und seinem Kollegen Blakey den Namen überließ. „Song For My Father“ ist seine erfolgreichste und auch beste Platte.

Titelliste

„Song For My Father“ – 7:17
„The Natives Are Restless Tonight“ – 6:09
„Calcutta Cutie“ – 8:31
„Que Pasa“ – 7:47
„The Kicker“ (Joe Henderson) – 5:26
„Lonely Woman“ – 7:02
~
„Sanctimonious Sam“ – 3:52
„Que Pasa (trio version)“ – 5:35
„Sighin‘ and Cryin'“ – 5:23
„Silver Treads Among My Soul“ – 3:50

Bonus

Die Softrocker von Steely Dan haben „Song For My Father“ mit ihrem Siebziger-Jahre-Hit „Rikki Don’t Lose That Number“ gnadenlos zitiert. „Rikki“ war die erste Auskopplung aus dem 1974er Album „Pretzel Logic“ und auch die erfolgreichste Single der Band. Warum wohl?

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