Klinken-Express: Portale des Expressionismus

Die große Ausnahme: Ibsenstraße (Anklicken zum Ankieken)


Ich behaupte mal, in keiner anderen Stadt gibt es so viele expressionistische Wohnbauten wie in Berlin. Und nirgendwo sonst gibt es darum auch so viele expressionistische Hauseingänge wie in Berlin.

Das Portal rührt ursprünglich aus der antiken Tempelarchitektur her, floss dann in die Kirchen- und Palastarchitektur ein und wurde schlussendlich Teil von Bürgerhäusern. Mit dem Expressionismus der Zwanzigerjahre gab es ein letztes Aufbäumen dieser Art von Eingangsinszenierung, bis dann der klinische Funktionalismus des Modernen Bauens das Portal für „unsachlich“ erklärte und abschaffte. Es folgen einige Beispiele aus dem Tiroler Viertel in Pankow, wo die Straßen so hinterwäldlerische Namen tragen wie Brenner-, Brixener, Dolomiten-, Trienter oder Zillertalstraße.

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