Benny Golson: Ein Bopper wurde 90 Jahre

Die Glanzzeiten des Bebop und Hard Bop waren die Fünfzigerjahre. Die meisten Bopper sind längst unter der Erde und zu ebensolcher geworden. Allerdings lebt noch einer, der mit Art Blakey, Lee Morgan und Wynton Kelly persönlich gespielt hat.

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Curtis Fuller: The Opener (1957)

1) A Lovely Way to Spend an Evening (Harold Adamson, Jimmy McHugh) – 6:52
2) Hugore – 6:43
3) Oscalypso (Oscar Pettiford) – 5:40
4) Here’s to My Lady (Rube Bloom, Johnny Mercer) – 6:43
5) Lizzy’s Bounce – 5:25
6) Soon (George Gershwin, Ira Gershwin) – 5:33

Philly Joe Jones: Blues For Dracula (1958)

Was tut man nicht alles, um beim hippen Publikum anzukommen! Man kombiniert ballspielsweise klassischen Hardbop mit dem Dracula-Thema. Das Ergebnis gibt es hier. Der Titeltrack, den der Herr von Blauem Geblüt sogar persönlich bespricht, man mag es kaum glauben, führt vom Niveau her geradewegs in die Sesamstraße und später weiter in die „Trick Street“. Vermutlich wurde das Album mehr als nur einmal versehentlich in die Nachwuchsabteilung gegeben, denn auch das Cover erinnert an eine Kinderschallplatte.

1) Blues for Dracula (Johnny Griffin) – 8:11
2) Trick Street (Owen Marshall) – 3:47
3) Fiesta (Cal Massey) – 10:25
4) Tune-Up (Miles Davis) – 8:00
5) Ow! (Dizzy Gillespie) – 12:08