RIP: Tony Allen (1940-2020)

Ambient-Erfinder Brian Eno nannte ihn mal „den vielleicht größten Schlagzeuger, der je gelebt hat“. Als er Fela Kutis Band Africa ’70 nach einem Zerwürfnis mit dem Bandleader verließ, brauchte der vier einzelne Drummer, um die Lücke zu füllen.

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Max Roach feat. Hank Mobley (1953)

Der Jazz-Drummer Max Roach hatte bereits für Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Miles Davis getrommelt als er beschloss, sein Debütalbum als Bandleader herauszubringen. Die Platte erschien auf dem kurz zuvor gemeinsam mit dem Bassisten Charles Mingus gegründeten Label Debut Records. Do It Yourself war die Devise. Als musikalische Unterstützung holte er sich den damals noch unbekannten Saxophonisten Hank Mobley ins Boot.

1) Mobleyzation (Hank Mobley)
2) Cou-Manchi-Cou
3) Just One of Those Things
4) The Glow Worm (Paul Lincke, Johnny Mercer, Lilla C Robinson)
5) Chi-Chi (Charlie Parker)
6) Kismet (Mobley)
7) I’m a Fool to Want You (Joel Herron, Frank Sinatra, Jack Wolf)
8) Sfax
9) Orientation (Mobley)
10) Drum Conversation

Alle Stücke aufgenommen im April 1953 in New York City.

Miles Davis: Birth Of The Cool (Trailer)

Gerade gesehen und für gut befunden. Kleiner Wermutstropfen: Der Saxophonist Jimmy Heath, der in der Doku auch zu Wort kommt, ist vor drei Tagen gestorben – allerdings mit 93 Jahren! Dafür lebt Jimmy Cobb, Schlagzeuger der Jazz-Scheibe „Kind of Blue“, der in der Doku ebenfalls zu sehen und zu hören ist; er feierte am 20. Januar 2020 seinen 91. Geburtstag.

Benny Golson: Ein Bopper wurde 90 Jahre

Die Glanzzeiten des Bebop und Hard Bop waren die Fünfzigerjahre. Die meisten Bopper sind längst unter der Erde und zu ebensolcher geworden. Allerdings lebt noch einer, der mit Art Blakey, Lee Morgan und Wynton Kelly persönlich gespielt hat.

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